KW39: Werkstattbericht

Ich schreibe diesen Teil des Werkstattbericht immer als letztes. Es ist spannend, was während des Schreibens dieses Berichts passiert. Während der Bericht zu Beginn nur aus Stichpunkten und Gedankenfetzen besteht, und ich Gefühl habe nicht wirklich viel geleistet zu haben, steht am Ende die Erkenntnis: So schlecht wie du dachtest war es gar nicht. Es wurde einiges geschafft!

OKR für die Agile Traveguides

OKR dürfte den meisten ein Begriff sein. Bisher war aber noch nicht klar wie, und ob wir OKR bei SALT AND PEPPER einführen wollen. Das hat sich nun leicht geändert. Die Abteilung Embodied Engineering führt die OKR seit diesem Monat ein.

Auch wir, die Agile Travelguides, haben uns entschieden OKR unabhängig zu überlegen, um erste Erfahrungen zu sammeln. Hier das Ergebnis:

OKR Agile Traveguides
Erste Version der OKR der Agile Traveguides

Ab sofort haben wir nun drei Objectives, auf die wir uns bis Ende des Jahres konzentrieren werden. Zwei Objectives nach Innen, die die Weiterentwicklung unserer Organisation zum Ziel haben, und eins nach Aussen. Im Gespann mit den entsprechenden Key Results können wir jetzt unseren Fortschritt messen.

Ich schätze das gerade als einen als einen sehr großen Fortschritt bei der Ausrichtung und Planung unserer Arbeit ein!

Ich persönlich erhoffe mir dadurch, dass ich zielgerichteter wirken kann, und wir als Agile Travelguides in Zukunft mit geballter Kraft in die gleiche Richtung arbeiten!

Kleine Erfolge im Coaching

Für einen Coach ist das wahrscheinlich schönste Lob, wenn im Gespräch der Satz „Danke, ich glaube ich habe mir die Frage gerade selber beantwortet“ fällt. So habe ich mich sehr darüber gefreut, als ich diesen Satz in der letzten Woche hören durfte.
Ich begleite gerade eine angehende Scrum Masterin (sagt man das so?!?), die dabei ist ihr erstes Team zu übernehmen. Ich gehe mit in die Meetings, bleibe aber passiv, und beobachte nur. Im Anschluss sprechen wir darüber wie es gelaufen ist. Dabei will ich weniger Ratschläge geben, sondern durch Fragen dabei helfen, dass sie die richtige Antwort für sich findet.
Das fällt mich noch schwer. Zu häufig falle ich aus meiner Rolle als Coach heraus und bringe meine Sicht und Meinung zu sehr ein. Das ist sicher gut gemeint, aber nicht gut gemacht denn letztlich gefährde ich die Entwicklung des Selbstvertrauen und Selbstständigkeit in ihrer Aufgabe, die ich durch das Coachen erreichen möchte.

Unser Konzept zur Teamentwicklung

Was lange währt, wird hoffentlich bald gut. Seit mehreren Wochen arbeite ich bereits immer mal wieder an einer Idee wie wir bei SALT AND PEPPER eine kontinuierliche Teamentwicklung erreichen können. Dazu habe ich mich mit Kollegen ausgetauscht, das Konzept über mehrere Interationen gechallenged und Feedback eingebaut. Danke an alle, die dabei geholfen haben!
Ich glaube wir haben einen Stand erreicht, an dem ich euch das Konzept gerne vorstellen würde. Ich glaube es ist gut geworden, und ich hoffe es wird euch gefallen. Mehr dazu bestimmt in Kürze.

Eine Idee für eine kurze Retrospektive

Wenig Zeit, und eine versäumte Vorbereitung für die Retrospektive. Aus der Not heraus geboren ist die Retropolis Retrospektive. Vielleicht ist es auch was für euch!

Meine persönlichen Learnings diese Woche

Moderation von Diskussionen: Ich muss lernen, bei Themen in denen ich selber aufgrund meines technischen Hintergrunds Interessen habe, meinen Mund zu halten. Meine Aufgabe ist es hier nicht in die Diskussion inhaltlich einzugreifen, sondern dafür zu sorgen, dass die Diskussion zielgerichtet verläuft und Ergebnisse festgehalten werden. Vielleicht in Zukunft vorerst andere Themen wählen.

Kritikfähigkeit: Bei der Arbeit am Konzept zur Teamentwicklung habe ich eine interessante Beobachtung gemacht. Ich tue mich anfangs sehr schwer inhaltliche Kritik oder Verbesserung anzunehmen, auch wenn ich innerlich ahne, dass sie berechtigt ist. Meine unmittelbare Reaktion mag auf den ein oder andern als stur oder uneinsichtig wirken. Interessanter Weise habe ich aber festgestellt, dass in der jetzigen Version des Konzepts viel Input aus den Rückmeldungen eingeflossen ist, gegen den ich mich anfangs gesperrt habe. Fazit: Ich brauche einfach eine gewisse Zeit um Rückmeldungen aus Feedback zu verarbeiten und einfließen zu lassen.

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